Mit «Easy Rider» kam der Kick

Wie der Virus angefangen hat? Zuerst mit Töffli frisieren (Mofa Tuning) und dann der Kultfilm «Easy Rider» mit Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson. Da sah ich mein ideales Motorrad: die Harley Davidson Chopper! Ich hatte nur noch einen Gedanken: Harley Davidson! Dieser Ton, nichts Schreiendes und Hochtouriges – einfach gemütlich, einfach cruisen.

 

Japanische Motorräder hatten keine Chance

Damals, in ganz jungen Jahren, lebte ich in der französischen Schweiz. Wir frisierten (tunen) voller Begeisterung unsere Mofas: Kolben, Zylinder, Vergaser und Ritzel des Sachs-Motors mussten geändert werden, damit unsere «Maschinen» schneller liefen. Es war eine echte Herausforderung. Wir mussten gegen viele Verbote und gesellschaftliche Regeln verstossen. Jedoch: Wir waren unter uns und wir machten nichts kaputt.

Später konnten wir eine BMW R50 vom Nachbarn im Wald ausprobieren. Dann kam eine BSA A10 Road Rocket und eine Norton Commando mit Manx Motor. Wir probten und machten unsere ersten Erfahrungen mit unserem knappen Taschengeld von lediglich 10 Franken im Monat. Motorräder made in Japan gab es damals in unserem Dorf noch nicht. Anfangs der 1970er Jahre kamen dann die Kawasaki‘s mit ihren drei Zylindern und Zwei-Takt-Motoren. Drei meiner Freunde sind mit solchen Maschinen verunfallt, mittlerer Kolben-«Anfresser». Von da an wollten wir nichts mehr von japanischen Motorrädern wissen.

 

Nur ein Ziel: Eine Harley Davidson

Dann kam eben der Film «Easy Rider» und ich sah mein Traum Motorrad, die „Captain America“:

 

Easy Rider

 

Ich träumte von ihr, ich sparte hart während Jahren, jeder «Fünfliber» (Schweizer Münze) ging ins Harley-Sparschwein. Ich gönnte mir keinen Ausgang, keine Ferien. Der Virus war in mir und ich hatte nur ein Ziel: eine Harley Davidson wie die Captain America.

 

Ein Motorrad-Traum geht in Erfüllung

Nach meiner Lehre machte ich meine 17 Wochen obligatorischen Militärdienst und suchte Arbeit im Ausland. Ich wollte weg, andere Luft atmen, Sprachen lernen, andere Menschen und Kulturen kennenlernen und ich bekam ein Angebot. Ich wanderte nach Südafrika aus. 1976 habe ich mir meine erste Harley Davidson Sportster gekauft. Ein Traum war für mich in Erfüllung gegangen. Ich war mit ihr viel unterwegs, immer mit einem 20 l Kanister, denn damals wurde Südafrika boykottiert und vom Samstagmittag bis am Montagmorgen gab es kein Benzin! Ich schlief im Zelt und kochte selbst. T-Bags gab es damals nicht, somit bastelte ich mir meine Taschen selbst.

 

Twincruiser Tours – Reisen und Touren mit dem Motorrad für Geniesser

luxushotel

Viele Jahre sind seither vergangen, die Motorräder haben sich verändert, sie sind zuverlässiger und sicherer geworden. Ich fahre immer noch die Strassen von damals mit einer Maschine (BMW, Guzzi, Indian, Triumph und noch Harley Davidson) und erinnere mich gerne zurück. Ich liebe diese Wege die sich durch die Landschaften schlängeln,… ich bin ihnen treu geblieben. Das Ziel, der Antrieb und das Motiv der Reise haben sich nochmals verstärkt: Landschaften, Menschen, Traditionen und Kulturen finde ich immer noch interessanter als Rockertreffen, obwohl ich immer noch speziell ausgesuchte Motorradtreffen besuche und noch der Meinung bin, dass eine Motorradreise auf zwei Rädern beginnen soll. Meine Art zu reisen, die Unterkünfte und das Essen haben sich jedoch geändert. Ich habe es mir verdient etwas Gutes auf meinen Motorradreisen zu gönnen!

Daraus ist dann die Idee mit Twincruiser Tours entstanden: Exklusive Luxus-Motorradtouren und -reisen für Geniesser/innen in einer anderer Dimension und zu fairen Preisen.

In einer Welt des Massenangebots und Überflusses sind Qualität, Betreuung und Design des Angebotes entscheidende Faktoren. Wir verbinden unseren Namen und die Gestaltung unseren Motorradreisen mit der Vorstellung von höchster Qualität. Unsere Kunden sind Leute, die Freude am «Motorradcruisen» haben, die mit dem Motorrad etwas erleben und erfahren wollen und das Spezielle suchen und schätzen.

Nun laden wir auch Dich ein, Deine Leidenschaft und Träume mit uns zu teilen.

Twincruiser Tours

Kurt Stauffer

ist ein sehr erfahrener und begeisterter Motorradfahrer. Er ist Inhaber und Geschäftsführer von Twincruiser Tours, hat über 25 Jahre in Südafrika gelebt und spricht deutsch, französisch, englisch, afrikaans und niederländisch.

Kontaktiere Kurt

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