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Twincruiser Tours Schweiz

Mit «Easy Rider» kam der Kick!

Twincruiser Tours Schweiz

Twincruiser Tours Schweiz: Das Besondere zeigt sich erst im Vertrauen!

Exklusivität war seit Beginn der Twincruiser Tours über Qualität und Erlebnisse definiert.

In meiner Lehre als Mechaniker lernte ich das Handwerk anders. Es musste zu 100% stimmen. Übung machte den Meister.
Ein Beispiel: Gewindeschneiden auf der Drehbank.
Es musste genau nach der zulässigen engen Toleranz geschnitten werden. Der sehr strenge Lehrer kontrollierte es mit einer Norm-Mutter. Der Aufwand und die Herausforderung waren riesig und das hat mich geprägt, das war Qualität.
Heute zählt das Finanzielle mehr als die Güte und die Beschaffenheit: In Massenproduktion werden Schrauben werden zu x Milliarden gerollt (auch Gewindewalzen genannt). Das Gewinde ist dadurch belastbarer und die Fertigung ist spanlos, was Material spart. Die Mutter wird mit einem Klebstoff wie Loctite gegen das „Los-drehen“ gesichert.

Diese Lehre und Einstellung wurden in mir verankert, eingebrannt und so fing auch meine Erfahrung mit Zweirädern an. Zuerst mit Töffli’s, wie man sie in der Schweiz nannte, frisieren oder Mofa Tuning. Dann folgte der Kultfilm «Easy Rider» mit Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson. Da entstand der Wunsch für mein Traum-Motorrad: die Harley Davidson Captain America Chopper. Ein Sofa auf Rädern, der Ton, nichts Schreiendes- keine hohen Drehzahl – nur gemütliches cruisen – sich durch die Landschaft treiben lassen. Aber schlussendlich, war es ja nur ein Fahrzeug, das mich schneller von A nach B brachte.

Eine Leidenschaft für Oldtimer Motorräder 

Wir frisierten und veränderten voller Begeisterung unsere Mofas: Kolben, Zylinder, Vergaser und Ritzel des Sachs-Motors mussten geändert werden, damit unsere «Maschinen» schneller als die gesetzlich vorgeschriebene 30 Km/h fuhren. Es war eine Herausforderung und akribische Arbeit. Heute sind es Chips, damals waren es Unterbrecher und Kondensator. Die Elektronik war in den Kinderschuhen.     
Meine Kumpels und ich, stiessen gegen viele Verbote und gesellschaftliche Regeln. Aber: Wir waren unter uns und zerstörten nichts. 

Später kam eine BMW R50 vom Nachbarn dazu, dann eine stahlblaue BSA A10 Road Rocket und eine schwarze Norton Commando mit Manx Motor. Wir probten ohne Führerschein im Wald. Wir machten unsere Erfahrungen mit unserem sehr knappen Taschengeld. 

Motorräder Made in Japan kannten wir in unserem Dorf nicht. Anfangs der 1970er Jahren kamen die giftgrünen Kawasaki‘s mit ihren drei Zylindern in einer Reihe und Zwei-Takt-Motoren. Drei meiner Freunde hatten schwere Unfälle mit solchen Maschinen – mittlerer Kolben-«Fresser». Wir hassten japanischen Motorrädern. 

Immer noch ein Ziel: Diese Captain America Chopper mit dem 1962FL Panhead motor

Anfangs 1970 sah ich der Film «Easy Rider»“ und „mein Traum-Motorrad“:

Alles drehte sich nur ums eins! Ich sparte und gönnte mir keinen Ausgang, keine Ferien. 

Der Traum ging fast in Erfüllung mit einem Erwachen, …

Nach meiner Lehre war die Wirtschaft in Europa am Boden. Die Ölkrise im Jahre 1973 löste eine „Stagflation“ aus. Eine steigende Arbeitslosigkeit und eine hohe Inflation waren die Folgen.
Ich fand keine Arbeit in der Schweiz und so wanderte ich nach Südafrika aus. In der Stadt Springs im Transvaal in Südafrika und kaufte ich mir mein erstes Motorrad, eine Harley Davidson Sportster.
Zum Chopper reichte es nie in meinem Leben. Der Captain America Chopper war mit einem Verkaufswert von über einer Million US Dollars, das teuerste Motorrad der Welt.

Ich war viel mit dem Sporster unterwegs, immer mit einem 20 l Kanister. Damals wurde Südafrika von der Welt boykottiert. Ab Samstagmittag bis am Montagmorgen gab es kein Treibstoff! Ich schlief im Zelt und kochte selbst. T-Bags gab es damals nicht, somit bastelte ich mir meine Taschen selbst.

Dieses Motorrad gab mir keine Freude. Ich war mehr am Basteln, Flicken, Verbessern und Reparieren als am Fahren.
Harley Davidson war damals Teil der AMF und die Folgen waren:
– Lange Warte- und Lieferzeiten auf Ersatzteile nach Südafrika.
– Sehr hohe Kosten und Importzölle.
– Unterwegs hatte ich immer dieses mulmige Gefühl. Was bricht als Nächstes und komme ich noch nach Hause.

1976 kaufte ich mir doch ein japanisches Motorrad. Eine nigelnagelneue Yamaha XT-500. Die erste XT-500 der Serie, die mit dem Auspuff unter dem Rahmen und ohne Guckloch im Zylinder.
Es war das beste Motorrad, das ich je hatte, leider habe ich es dummerweise verkauft. Extrem zuverlässig, sehr sparsam im Verbrauch und günstig im Unterhalt. Ich fuhr mit Judy, wie ich sie nannte, über 380’000 Kilometer während elf Jahren.  

Yamaha XT-500

Twincruiser-Tours: Motorradreisen für Geniesser und Entdecker, die nicht im Katalog suchen!

Über 50 Jahren sind seither vergangen. Ich suche, liebe und fahre immer noch entlang eigenartige Strassen. Ich bin ihnen mit meinen verschiedenen Motorrädern treu geblieben. Meine Art zu reisen, die Unterkünfte und das Essen haben sich geändert. Ich gönne mir auch Etwas bei meinen Ausflügen und Reisen mit dem Motorrad!

Daraus ist Twincruiser Tours entstanden: Exklusive Motorradreisen für Geniesser die man nicht googeln kann.

Ich identifizieren mich mit dem was ich anbiete und habe einen Berufsstolz!

In einer Welt des Massenangebots und Überflusses sind, Vertrauen, Sicherheit, Qualität, Dienstleistung, Betreuung und das verbindliche Angebot entscheidende Faktoren. Ich verbinde meinen Namen und die Gestaltung meiner Reisen und Ferien mit Motorräder mit der Vorstellung von höchster Qualität. Mit Twincruiser Tours erfährst Du mehr vom echten lokalen Leben und Du sparst auch Zeit und Geld.
Meine Touren sind für Menschen, die Freude am Entdecken haben. Menschen die Wert auf das „Geniessen, Entdecken und Cruisen» legen; das Aussergewöhnliche, Spezielle und nicht Alltägliche entdecken.
Es ist einfach mehr als nur von A nach B zu fahren. 

Wir haben keine Ambitionen der grösste Anbieter zu sein und wir laden dich ein, deine Leidenschaft, deine Vorstellungen und deine Träume mit uns zu teilen. Für Motorradreisen in der Schweiz, kannst du dich hier und für Motorradreisen in Südafrika, hier, von eine paar Vorschläge inspirieren lassen. 

Kurt Stauffer
Twincruiser Tours– Motorradreisen für Geniesser, die man nicht googeln kann